Kreisgemeinschaft Ortelsburg e.V.
   
Heimat- und Familienforschung im Kreis Ortelsburg

1)    Der Ortelsburger "Heimatbote", Jahresbroschüren von 1963 bis 2008 auf einer DVD
2)    Die Geschichte der Stadt Ortelsburg - von Hermann Gollub. Auflage 1993, Nachdruck von 1926
3)    Der Kreis Ortelsburg - Victor von Poser / Dr. Max Meyhöfer, Erstausgabe 1956
4)    Die Landgemeinden des Kreises Ortelsburg - Dr. Max Meyhöfer, Neuauflage 2006
5)    Die Landgemeinden des Kreises Ortelsburg - Ergänzungsband - Dr. Max Meyhöfer, Neuaufl. 2006
6)    Die Kirchen des Kreises Ortelsburg - Hugo Krüger, Erstauflage 1989         


           

Die Jahresbroschüren 1963 bis 2008 der Kreisgemeinschaft Ortelsburg e.V "Ortelsburger Heimatbote" sind auf einer DVD im PDF-Format erhältlich. Die DVD ist eine ausgezeichnete Quelle für Heimat- und Familienforscher, da Dateien im PDF-Format sich automatisch nach einzelnen Namen und Orten durchsuchen lassen.
Die DVD und die genannten Veröffentlichungen können bei der Kreisgemeinschaft Ortelsburg bezogen werden (siehe "Heimatliteratur"). Versand durch:

Christel und Dieter Sender

Alemannenstr. 14
45888 Gelsenkirchen
Tel. 0209 - 207614 oder 0175 - 2813639 (Handy)
E-Mail: ch.sender@kreis-ortelsburg.de
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Olaf Göbeler - Ahnenforschung leicht gemacht

Nachdem der angehende Ahnenforscher sich mit dem Lebensraum seiner Vorfahren vertraut gemacht hat, ist folgendes zu klären: 

1. Welcher Konfession gehörte der Vorfahr an? 
2. In welchem Ort wohnte er?
3. Ist der Ort irgendwann umbenannt worden?
4. Zu welcher Kirche gehörte der Ort?
5. Zu welchem Verwaltungsbezirk gehörte der Ort?

Über den Punkt 3 gibt der Ortelsburger "Heimatbote" (Ausgabe 1996) auf den Seiten 92-95 Auskunft. 
Es gibt auch Bücher, die zu den Punkten 4-5 informieren wie: Das Werk von Johann Friedrich Goldbeck mit dem Titel "Vollständige Topographie des Königreich Preußen" aus dem Jahr 1785 sowie das Werk von Samuel Gottlieb Wald, mit dem Titel "Topographische Übersicht des Verwaltungsbezirks der königlich preußischen Regierung zu Königsberg in Preußen" aus dem Jahre 1820. Beide Bücher sind vom "Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen" als Sonderschrift Nr. 7 und Nr. 43 nachgedruckt worden. Diese Bücher sollten in jeder größeren Bibliothek vorhanden sein. Sie können auch über jede Stadtbücherei per Fernleihe beschafft werden. 
Eine gute Adresse ist beispielsweise die Martin Opitz Bibliothek in Herne. Hier hat man sich auf die Ostgebiete spezialisiert.
 

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStAPK) in Berlin

Bis 1944 war das Staatsarchiv Königsberg das wohl wichtigste Archiv in Ostpreußen. Die wertvollen Akten wurden zu Kriegsende nach Goslar und Merseburg ausgelagert. Hauptsächlich jüngere Bestände sind nach 1945 der polnischen Verwaltung übergeben worden. Die wichtigsten der historisch bedeutsamen Akten blieben jedoch in deutschem Besitz. Nach der Wiedervereinigung wurden die Bestände im GStAPK in Berlin untergebracht und bilden heute die Hauptabteilung XX (XX HA). Eine kleine Auflistung nachstehender Bestände soll die Möglichkeiten einer Forschung veranschaulichen:

Abkürzungen
Ostpr. Fol. = Ostpreußischer Foliant
OF = Ordensfoliant
OBA = Ordensbriefarchiv 
EM = Etatministerium
GHS = Generalhufenschoß - Kataster
Rep. = Repositur 
PT = Prästationstabelle

Die nachstehend aufgeführten Signaturen stammen aus neueren Schriften, wie auch aus der Zeit um 1900 und sind daher nur als Wegweiser zu betrachten. Auf jeden Fall müssen sämtliche Signaturen mit den aktuellen Findbüchern verglichen werden.
 
Ostpr. Fol. 125 = Lehnbücher Amt Ortelsburg
Ostpr. Fol. 262 / 262a  = Lehnbücher Amt Ortelsburg (neuere Abschriften ?)
OF 200 b II  = Zinsbuch Komturei Elbing 1446,1447,1450
OF 166a = Zinsbuch Haus Elbing 1426 - 1451
OF 183 von 1520 = Abgabeleistungen Amt Ortelsburg (keine Namen)
OBA 22935 von 1519  = Musterung für bevorstehenden Krieg (mit Namen)
Ostpr. Fol. 1271  = Kirchenvisitation 1528
Ostpr. Fol. 1273 = Kirchenvisitation 1541
Ostpr. Fol. 1274 = auch noch Kirchenvisitation 1541
EM 104e3 Nr.1 = Schreiben des Bischofs über Ortelsburg und Schöndamerau von 1538
EM 83 Nr.4 = Musterung im Amt Ortelsburg von 1540
EM 104e3 Nr.16 = enthält Kirchensachen 1558
EM 104d1 Nr. 724 = enthält Kirchensachen 1565
Ostpr. Fol. 513 = enthält Erbhuldigung 1570
Ostpr. Fol. 534 = enthält Erbhuldigung 1578
Ostpr. Fol. 1283  = enthält Kirchenvisitation 1579
Ostpr. Fol. 1284 1? = enthält Kirchenvisitation 1586
Ostpr. Fol. 15579-15586 = Prästationstabellen Amt Ortelsburg
Ostpr. Fol. 15568-15571 = Prästationstabellen Amt Mensguth
Ostpr. Fol. 15532-15587 = Prästationstabellen Amt Friedrichsfelde
Ostpr. Fol. 15613-15617a = Prästationstabellen Amt Willenberg
O.F. 5a = Schadenbuch (1411-1414)
O.F. 5b  = Schadenbuch (1411-1419)
O.F.130  = Das große Bestallungsbuch
O.F.131 = Das große Zinsbuch
Ostpr. Fol. 7404  = Amtsrechnung Amt Neidenburg 1599/1600
Ostpr. Fol. 605 = Erbhuldigung 1613 (Schöndamerau S.303)
Ostpr. Fol. 427 = Amt Ortelsburg Lehnbücher Mannlehen / magdeburgische Güter
Ostpr. Fol. 428 = Amt Ortelsburg Lehnbücher kölmische und preußische Freigüter
Ostpr. Fol. 429 = Amt Ortelsburg Lehnregister über die Lehn
Ostpr. Fol. 430 = Amt Ortelsburg Lehnbücher (Kopien und Verschreibungen)
EM 83m Nr. 15 = Musterung 1626
Ostpr. Fol. 829  = Berichte über die Tataren und die Pest 1656 (Schöndamerau S. 583)
EM 104d1 Nr.784 = Kirchenrevision 1667 
EM 104 h1 Nr.76 = Handwerkerlisten 1671 (Schöndamerau S.6)
EM 87d Nr. 29 = Erbhuldigung 1677 / 1687 
Ostpr. Fol. 1289 = Kirchen und Schulrevision 1686 (Schöndamerau S 10)
derselbe   = Kirchen und Schulrevision 1694 (Schöndam. S. 235)
Ostpr. Folianten 263-268  = Hausbücher Amt Ortelsburg (sehr bedeutsam für den Familienforscher wegen familienrechtlicher Vorgänge)
Ostpr. Fol. 1290 = Kirchen und Schulrevision 1708 (Schöndam. S.261)
EM 107, EM 108, EM4a Nr.66  = Pestschäden 1711
EM 4t Nr.5  = Bericht des Amtes Ortelsburg an Regierung über das Amt
Rep. 5 Tit.2 Ortelsburg Nr.1  = Berichte über die Dörfer mit Namen der Siedler und Karten von 1723.
EM 104e1 Nr.11 S.13   = Bericht des Saalfelder Erzpriesters Pauly 1724
Rep.5 Tit.22 I Nr.2 Vol.1 S.129  = Bericht von Amtshauptmann v. Gaudecker vom 14.2.1730
Rep.2 Tit.20 Nr.86b  = General Kirchen und Schulvisitation 1884

 

Die Kirchenbücher des Kreises Ortelsburg

Jeder, der irgendwann mit der Ahnen- und Familienforschung begonnen hat, weiß, wie schwer der Einstieg in diese Materie ist. In der Regel sind die Familiendaten der um 1880 geborenen Generation bekannt, doch in vielen Familien sind schon die Daten der Generation davor unbekannt. Ein großes Problem bei der Suche nach den Daten der Vorfahren sind natürlich die Verluste der Kirchenbücher und Unterlagen der Standesämter. Erstmals wurden die Kirchenbuchbestände in den Pfarrämtern 1903 erfaßt und eine Übersicht veröffentlicht. 

Bestände 1903
 
Evangelische Kirche  Taufregister  Heiratsregister  Sterberegister
Friedrichshof 1766- 1760- 1765-
Puppen 1898- 1898- 1898-
Fürstenwalde 1816- 1816- 1816-
Gawrzyalken (Wilhelmsthal) 1902- 1902- 1902-
Klein Jerutten 1754-(später 1769) 1769- 1769-
Kobulten 1769-1787, 1796- 1797- 1795-
Lipowitz (Lindenort) 1898- 1898- 1898-
Mensguth 1714- 1714- 1767-
Ortelsburg 1703-1740, 1752- 1703- 1703-
Ortelsburg, Militär


1. Jägerbataillon 1813-1867 1813-1867 1813-1867
3. Bat. Landw. Reg. 3 1833-1879 1833-1879 1833-1879
Füs. Bat. 3, Ostpr. Gren. Regt. Nr. 4 (nachmalig "König Friedrich II.") 1886-1890 1886-1890 1886-1890
Jäger Bat. "Graf York" 1890- 1890- 1890-
Passenheim 1660-1671, 1676- 1782- 1783-
Rheinswein 1690-1714, 1719- 1723- 1723-
Schöndamerau 1694-1713, 1732- 1770- 1768-
Theerwisch 1760- 1760-1824- 1833- 1767-
Jablonken (Wildenau) 1813- 1813- 1813-
Willenberg 1722- 1817- 1766-1770, 1796-
Opalniec (Flammberg) 1893- 1893- 1893-

Im 1. Weltkrieg wurden die Bestände teilweise vernichtet und später mit Duplikatsbeständen aus den Amtsgerichten und Archiven der Kircheninspektion aufgefüllt. 

Der II. Weltkrieg brachte für viele Gemeinden und Ämter die totale Vernichtung der Aktenbestände. Vom Kreis Ortelsburg konnten nur Fragmente dieser wichtigen Dokumente gerettet werden. Sie lagern heute in polnischen und deutschen Archiven. 
Wie jüngste Funde beweisen, kann es noch vereinzelt Kirchenbücher geben, die bislang unentdeckt geblieben sind. 
Beispiele dieser Art sind Fragmente der Kirchenbücher von Kobulten, Theerwisch und Friedrichshof. Aufbewahrungsorte dieser wertvollen Akten in Deutschland sind das Evangelische Zentralarchiv in Berlin, das Bischöfliche Zentralarchiv Regensburg, das GStAPK in Berlin und das Sächsische Staatsarchiv Leipzig.

Von einigen Kirchenbüchern gibt es Mikroverfilmungen, die von den Mormonen erstellt wurden und dem Interessierten in den über das ganze Bundesgebiet verteilten Forschungsstellen gegen eine Leihgebühr von ungefähr 10 DM pro Filmrolle zugänglich gemacht werden. 

Eine weitere Gelegenheit, Kirchenbücher einzusehen, wird dem Forscher durch Arbeitsgruppen, wie z.B. der GeAGNO (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg-Ortelsburg), ermöglicht. Unter ihrer Federführung sind Bestände von Passenheim, Willenberg und Fürstenwalde bereits veröffentlicht worden. Die Register von Friedrichshof werden folgen. Von Alfred Jakubassa † wurde in langjähriger Arbeit das Tauf- und Heiratsregister von Klein Jerutten in Buchform herausgebracht. Parallel dazu bearbeitete Romania Demanowski die Register des Kirchspiels Klein Jerutten.

Die Grundbücher und Grundbuchakten des Kreises Ortelsburg

Eine wichtige Quelle für die Ahnen- und Familienforschung sind Grundbücher und Grundbuchakten. Grundbücher geben Auskunft über den Besitz, die Lasten und den Namen des Eigentümers. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Grundbuchakten. In ihnen befinden sich Informationen, wie etwa Testamente, Verträge und Urkunden ab ca. 1850. Diese Dokumente lagern im Archiwum Panstwowe w Olsztynie (Staatsarchiv Allenstein). Seit Juni 2000 bedarf es keiner Genehmigung des polnischen Innenministeriums mehr, um das Archiv zu besuchen. Jedoch liegt die Erteilung der Genehmigung nun im Kompetenzbereich des zuständigen Direktors. In der Regel kommt man im Archiv mit der deutschen Sprache gut zurecht.
 

Die Prästationstabellen und Mühlenconsignationen des Amtes Ortelsburg

Bei den Prästationstabellen handelt es sich um eine Form von Steuerlisten, in denen, nach Orten sortiert, die Namen der Besitzer, die Grundstücksgröße und der rechtliche Status des Besitzers (Kölmer, Scharwerksbauer usw.), vermerkt ist. Außerdem gibt es noch die Information, ob das Grundstück ererbt, erheiratet oder erkauft wurde. 

Das Amt Ortelsburg (ab 1818 Kreis Ortelsburg) unterteilte sich in die drei Domänenämter: Ortelsburg, Friedrichsfelde und Mensguth. Als viertes Domänenamt wurde 1818 Willenberg vom Kreis Neidenburg abgetrennt und Ortelsburg zugeschlagen. Von den Domänenämtern sind die Prästationstabellen von 1774-1840 erhalten. 
Das Domänenamt Mensguth stellte seine Verwaltungstätigkeit schrittweise ab 1818 ein und Ortelsburg übernahm den Mensguther Verwaltungsbereich. So befinden sich die Tabellen der Jahrgänge 1824 und 1840 bereits in den Ortelsburger Listen. Die wohl wichtigste Prästationstabelle für den Forscher ist in den meisten Fällen die von 1840. In ihr läßt sich nicht nur der Besitzer des Jahres 1840 ermitteln, sondern auch ein oder zwei Vorbesitzer. Mit etwas Glück gibt es auch Nachträge mit dem Namen der Besitzer von 1850-1870. 

Eine andere Quelle sind die Mühlenconsignationen. Im 18. Jahrhundert standen die Bauern unter dem Mahlzwang, das heißt, sie durften ihr Korn nur bei einer bestimmten Mühle mahlen lassen. Im Gegensatz zu den Prästationstabellen werden in den Mühlenconsignationen auch die Haushalte der Instleute erfaßt und nicht nur die der Grundbesitzer. Man erhält Informationen über jeden Haushalt. Es wird die Anzahl der Kinder (über 12 J. und unter 12 J.) vermerkt, die Anzahl von Personen über 60 Jahren und die Anzahl des Gesindes. Die Mühlenconsignationen haben auch deshalb einen besonderen Wert, weil sie Listen aufweisen, in denen auch die sonst selbständigen Gutsbezirke mit den adligen Dörfern aufgeführt werden.
Die Originale der Prästationstabellen und Mühlenconsignationen befinden sich hauptsächlich im GStAPK in Berlin. Allerdings haben auch von diesen Archivbeständen die Mormonen Verfilmungen erstellt, die in ihren Forschungsstellen eingesehen werden können. In der Regel befinden sich die Mühlenconsignationen im Anhang der Prästationstabellen und es kommt vor, daß nicht alle Dokumente auf eine Filmrolle (60 m) gepaßt haben. Es ist daher sehr von Vorteil, wenn alle Filme gleichzeitig bestellt werden, um hier ohne Unterbrechung arbeiten zu können. Zu beachten ist bei der Bestellung, daß die Prästationstabellen bei den Mormonen unter dem Titel "Grundleihenbücher" geführt werden. Unter dem Namen des jeweiligen Domänenamtes sind die Filmnummern in der Datenbank der Mormonen zu finden. Einige Prästationstabellen von Friedrichsfelde befinden sich im Besitz des Staatsarchives Allenstein.
 

Die Amtsrechnungen des Ortelsburger Gebiets

Die Amtsrechnungen sind mit die ältesten Verwaltungsakten in Ostpreußen. Seit der Ordenszeit führte jedes Amt ein Buch über die Einnahmen und Ausgaben in seinem Verwaltungsbereich. So finden sich über jede Stadt, jedes Dorf und Gut Informationen zu den Privilegien und Abgaben. Die Zinsdörfer und Städte sind besonders von Bedeutung, weil nur in deren Fall die Namen der Bauern oder Bürger genannt werden. Leider war es bis um 1680 noch nicht üblich, immer den Familiennamen zu schreiben, daher sind oft nur die Vornamen vermerkt. Doch sollten unbedingt auch die frühen Jahrgänge eingesehen werden. Die Amtsrechnungen sind aber nicht nur für den Familien- und Ahnenforscher von Bedeutung, sondern ganz besonders auch für den Historiker und Heimatforscher, weil sich in ihnen die Auswirkungen von geschichtlichen Ereignissen verfolgen lassen, wie beispielsweise beim Tatareneinfall 1656. Aus dem Ortelsburger Gebiet sind die Amtsrechnungen wie folgt vorhanden:
 
 
Amt Jahrgänge Signatur GStAPK Mormonen Film Nr.
Friedrichsfelde 1753-1819  Ostpr. Fol. 3889-3930 -
--
Mensguth 1675-1800 Ostpr. Fol. 6948-6999 0071039 (nur Auszüge)
Ortelsburg  1599-1751  Ostpr. Fol. 7926-8073 0071044 (nur Auszüge)
Willenberg  1701-1832 Ostpr. Fol. 12084-12130 0071062 (nur Auszüge)

Die Auszüge aus den Amtsrechnungen haben bei den Mormonen den Titel Steuer- und Bauernlisten. Von Mensguth handelt es sich um die Jahrgänge 1675, 1718, 1738 und 1750. Von Ortelsburg gibt es Verfilmungen von den Jahren 1601, 1621, 1646, 1686, 1717, 1724 und 1745. Auszugsweise gibt es Filme der Willenberger Amtsrechnung von 1728 und 1750.
Die älteste verfilmte Akte des Ortelsburger Amtes datiert aus dem Jahr 1539/40. Es handelt sich hier um das sogenannte "Nachtverzeichnis". Darin finden sich die Namen des Adels und die der Freien und Bauern. Allerdings werden häufig nur die Vornamen genannt und um diese Schrift entziffern zu können, muß der Leser schon ein fortgeschrittener Experte für alte Schriften sein (Film Nr. 0071006 bei den Mormonen. Titel: "Einwohner und Steuerliste"). Im GStAPK Berlin lautet die Signatur Ostpr. Fol. 911a Nr.23.
 

Das Generalhufenschossprotokoll

Dort wo die Amtsrechnung keine Namen preisgibt, wie im Falle der Frei-, oder auch kölmischen Dörfer, können die Generalhufenschoßprotokolle weiterhelfen. In diesen Akten werden die Namen der "Freien" genannt, also die Besitzer, deren Grundstücke nach kölmischem- oder magdeburgischem Recht verschrieben wurden. Oftmals gab es auch Grundstücke mit diesen Privilegien in den Zinsdörfern wie Mensguth, Wappendorf, Bottowen (Bottau) oder Rudzisken (Rudau). Meist hatten die Krüger und Schulzen diese Grundstücke im Besitz. Bei den Mormonen gibt es aus diesen Katasterakten die Jahrgänge 1717 und 1748. Sehr ausführlich ist hier hauptsächlich das Jahr 1748, die Filmnummer lautet 1187089. Außerdem befindet sich auf diesem Film eine Steuerliste aus dem Jahr 1782 mit folgenden Dörfern:
"Achodden, Babandten, Bottowen, Cammerckrug, Caspersguth, Dimmern, Frentzen, Geislingen, Georgenguth, Gillau, Gonschorowen, Grammen, Haasenberg, Jelinowen, Alt Keykuth, Neu Keykuth, Kobbelhals, Lehmanen, Lehlesken, Leynau, Marxöwen, Mensguth, Michelsdorf, Millugken, Mingfen, Narreythen, Olschöwken, Großrauschken, Rudtkowen, Rudzisken, Rummy, Samplatten, Scheufelsdorf, Schöndamerau, Schwirgstein, Szepanken, Seedantzig, Seeloncken, Wappendorf, Waplitz."
 

Die Kirchenrechnungen des Amtes Ortelsburg

Ähnlich wie die Ämter, mußten auch die Pfarrer Buch über ihre Einnahmen und Ausgaben führen. In diesen Kirchenrechnungen gibt es die sogenannten Decemlisten. Der Decem ist im heutigen Sinne die Kirchensteuer. Für jeden Einwohner des Kirchspiels mußte diese Abgabe an die Kirche gezahlt werden, selbst für die Kinder. Leider wurden diese Listen nicht immer ausführlich und genau geführt. In vielen Jahrgängen wird nur der entrichtete Betrag einer ganzen Ortschaft angegeben und in manchen Jahrgängen das Dorf mit allen Einwohnern unter Angabe des Grundbesitzes. Allerdings sind von diesen Jahrgängen, wie im Fall der Kobulter Akten, nur sehr wenige vorhanden.

Vom Amt Ortelsburg sind nur von zwei Pfarrämtern größere Bestände dieser Akten erhalten geblieben, es sind die bereits erwähnten von Kobulten und Passenheim; der Rest ist vernichtet oder wartet auf seine Entdeckung. Kirchenrechnungen von Kobulten (1697-1922) und Passenheim liegen im Staatsarchiv Allenstein. Ein Teil der Passenheimer Kirchenrechnungen liegen noch vor Ort.
 

Die Standesamtsakten des Kreises Ortelsburg

Diese Dokumente sind die wohl präzisesten Auskunftgeber überhaupt. Seit dem 1. Oktober 1874 gab es im Kreis Ortelsburg Standesämter zur Beurkundung sämtlicher Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle. Eine genaue Übersicht über den gesamten Bestand an erhalten gebliebenen Dokumenten zu erstellen ist, genau wie bei den Kirchenbüchern, sehr schwer.

Die polnischen Standesämter geben alle Bestände, die älter als hundert Jahre sind, an die Staatsarchive ab. Die Bestände verteilen sich über mehrere Archive in Polen. Größere Bestände lagern noch vor Ort in Passenheim und Ortelsburg Die Einsicht ist hier aber sehr schwierig oder manchmal auch ganz unmöglich. Den Schwerpunkt bildet inzwischen das Staatsarchiv Allenstein. Detaillierte Aufstellungen über die Bestände hat der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen in der Altpreußischen Geschlechterkunde (APG) veröffentlicht. Die APG 1993 Band 23, enthält die bis zu diesem Zeitpunkt in Allenstein befindlichen Aktenbestände. Eine weitere Ausgabe der APG von 1996 enthält den Bestand der noch in Ortelsburg befindlichen Akten.
Auch ein Artikel im "Ortelsburger Heimatboten" des Jahrgangs 2000 (S.162) vermittelt einen guten Überblick über Bestände im Staatsarchiv Allenstein.
 

Die Vasallentabellen 

Bei diesen Tabellen handelt es sich um eine Auflistung des Ostpreußischen Adels und den ritterdienstpflichtigen freien Bauern. Von Bedeutung sind diese Verzeichnisse ganz besonders bei der Suche adliger Vorfahren und Gutsbesitzer. Es sind aber auch einige Dörfer im Willenberger Gebiet, wie etwa Glauch oder Sendrowen, sehr ausführlich aufgeführt mit Namenlisten. Dabei wird der Besitzer des ritterdienstpflichtigen Grundstückes mit seinem Alter genannt, die Grundstücksgröße und die Anzahl der Söhne mit deren Alter. Bei den Mormonen sind die Vasallentabellen unter den Filmnummern 0071070 - 0071075 einzusehen.
 

Die Erbhuldigungsakten

In den gewaltigen Beständen des GStAPK befinden sich Dokumente in den Akten des Etatsministerium, die der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen veröffentlicht hat. Es handelt sich hier im wesentlichen um die Erbhuldigungsakten aus den Jahren 1642, 1663 und 1690. 
Der Adel und die Freien mußten einen Eid auf den Kurfürsten schwören und einige reisten aus diesem Anlaß bis nach Königsberg. Die Hauptmasse der Leute aus den Freidörfern konnte den Eid im Amtshaus zu Ortelsburg ablegen. Hans Heinrich Diehlmann hat diese Akten ausgewertet und durch den Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen als Sonderschriften Nr. 45 in 3 Bänden veröffentlicht.
 

Die Kirchen- und Schulvisitationen des Amtes Ortelsburg

Die Akten der Kirchen- und Schulvisitation des Jahres 1579 liefern wertvolle Informationen. Der größte Teil dieses Protokolls wurde bereits veröffentlicht. Zuletzt erschien in der APG 1985 ein Beitrag von Otto Wank. Dieser Beitrag enthält eine komplette Übersicht über die Namen der Hausvorstände des Jahres 1579 in den Dörfern des Amtes Ortelsburg mit Angabe des Besitzes und der Zahlungen an Decem und Rauchgeld an die Kirche.
 

Die Schulakten des Kreises Ortelsburg

Bei dem häufig sehr dürftigen Quellenmaterial können die Schulakten wichtige Informationen liefern. Jedoch ist ihre Qualität sehr unterschiedlich, je nach dem, wie gründlich sie von den Lehrern geführt worden sind. Doch lassen sich oftmals Schülerlisten mit Angabe des Alters der Kinder und Namen der Väter finden. Darüber hinaus sind die Akten äußerst wertvoll für die Zeitgeschichte eines jeden Dorfes. Diese Akten lagern heute im Staatsarchiv Allenstein.
 

Die Kreisblätter des Kreises Ortelsburg 

Das Kreisblatt ist eigentlich ein Amtsblatt. In ihm wurden die amtlichen Mitteilungen über Gesetze, Anordnungen und andere Vorgänge mitgeteilt. Es lassen sich aber auch allgemeine Informationen über einzelne Personen finden. So gibt es Listen über die Einberufung zum Militär, über die Erlaubnis zur Jagd, über Wahlen zum Schulzenamt und die Impflisten. Ganz besonders diese sind von Interesse, weil hier der Name des Kindes und des Vaters genannt wird. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Impfling zu diesem Zeitpunkt etwa 9 Monate alt gewesen ist. 

Heinz Rayzik hat die Kreisblätter der Jahrgänge 1843-1922 nach personenkundlichen Gesichtspunkten ausgewertet und durch die   GeAGNO  veröffentlicht. Diese Arbeit kann in der Heimatstube der Kreisgemeinschaft Ortelsburg in Herne und in der Martin Opitz Bibliothek in Herne eingesehen werden. Einzelne Kreisblätter liegen inzwischen auch als kopiertes Original in der Ortelsburger Heimatstube und sind besonders für die Heimatkunde von Bedeutung.
 

Literaturvorschläge

Mit den zuvor gemachten Erklärungen zu den genannten Archivalien ist für künftige Forscher der Weg um ein Vielfaches einfacher geworden. Dennoch gibt es noch Literatur, die aus meiner Sicht nötig erscheint. Wie bereits anfangs erwähnt, sollten einige Kenntnisse über die Geschichte der Region vorhanden sein. Dazu empfehle ich ein Buch mit dem Titel "Geschichte Masurens" (ISBN 3.511.00413.6.) von Dr. Max Töppen (Preis: 125 DM). Dieser Gelehrte, er war Rektor am Gymnasium in Hohenstein, schrieb dieses Standardwerk über Masuren 1870. Es wird von Historikern auf deutscher und polnischer Seite sehr geschätzt. Wem der Preis zu hoch erscheint, kann sich das Buch auch in einer Bibliothek ausleihen. 

Als Fortsetzung des Werkes von Dr. Max Töppen kann man eine Arbeit von Dr. Andreas Kossert betrachten. Als Historiker widmet er sich speziell der Zeit in Masuren nach 1870 und insbesondere dem Kreis Ortelsburg, weil seine eigenen Vorfahren aus Rohmanen stammen. 
Das Buch mit dem Titel: Andreas Kossert: Masuren - Ostpreußens vergessener Süden, erschien Mitte September 2001 im Siedler - Verlag Berlin und kann unter der ISBN - Nr. 3 - 88680 - 0 im Buchhandel bestellt werden. 

Wer sich speziell nur über eine Stadt oder ein Kirchspiel im Kreis Ortelsburg informieren möchte, dem sei der Besuch in der Heimatstube der Kreisgemeinschaft Ortelsburg in Herne empfohlen. Hier liegen zahlreiche Chroniken zu diesem Thema. Einige Chroniken, wie die von Kobulten oder Mensguth, beinhalten aus den bereits genannten Archivalien reichlich Material. Im Falle der Mensguther Chronik sind es über 2600 Datensätze.

Ein weiteres Problem sind die alten Schriften, in denen die Archivalien verfaßt sind. Hier können Werke wie "Leseschlüssel zu unserer alten Schrift" von Paul Arnold Grun, erschienen im C.A. Starke Verlag oder die Veröffentlichungen vom Verlag Degener & Co von großem Nutzen sein.
 

Literatur in der Martin Opitz Bibliothek
 
Signatur Titel
Gen 821 Verzeichnis der Ostpreußischen und Danziger Kirchenbücher 1939
Gen 813 Verzeichnis des ev. Zentralarchives Berlin
Gen 811 Verzeichnis der kath. Kirchenbücher in Regensburg
Gen 816 Personenstandsbücher in Berlin
Gen 812 1-3 Bestand Kirchenbücher in Leipzig
Gen B 10 Namensammlung Quassowski 
Gen B 15  H. Gollub: Stammbuch der ostpreußischen Salzburger
BR 334 Ziesemer: Das große Ämterbuch des dt. Orden
BC 140 Hennenberger: Erklärung der preußischen Landtafel
BC 93 Voigt:Codex Diplomaticus Prussia, Urkundensammlung zur älteren Geschichte Preußens
BG 98  Mortensen: Preußische Siedlung im östlichen Ostpreußen in 
der Hochordenszeit
Archiv Ortelsburg 42 Urkunden 17.Jahrhundert, Stadtgründung
CB 5 Goldbeck: Topographie Preußens, Original
BC 16 Töppen: Geschichte Masurens 
85.387  Paul Arnold Grun: Leseschlüssel zu unserer alten Schrift
AA 46 Gollub: Die Masuren
BG 25 Döhring: Über die Herkunft der Masuren
AD 366 Bahlow: Niederdeutsches Namenbuch
YB 9 Mortensen: Historisch geographischer Atlas des Preußenlandes
AB 2 Hennenberger: Große Landtafel von Preußen
AC 186  Töppen: Historisch comparative Geographie von Preußen
AG 140 zur Ungnad: Deutsche Freibauern und Cöllmer
BD 735 Forstreuther: Das Staatsarchiv Königsberg
BC 122 Erläutertes Preußen (Bericht über Sorquitten)
BG 47 Birsch-Hirschfeld: Bauernlisten aus dem Ermland
BC 71 Kasiske: Die Siedlungstätigkeit des Deutschen Orden
BI 996 Meyhöfer: Die Landgemeinden des Kreis Ortelsburg
B 10 Gerullis: Altpreußische Ortsnamen
B 873204 Podehl: 4444 ostpreußische Namen prußisch erklärt
B872557 Mechow: Deutsche Familiennamen prußischer Herkunft
S Jähnig:  Bestände des Staatsarchives Königsberg
HB oder Archiv B 1 Täubrich: Archive in Ostpreußen
BG 101 Piasutten/Seenwalde
BI 615 Töppen: Geschichte des Amtes und der Stadt Hohenstein
BC 14 Weber: Preußen vor 500 Jahren
BR 20 Voigt: Namencodex der deutschen Ordensbeamten
BD 345 Rhesa: Nachricht von allen seit 1775 in Ostpreußen angestellten Predigern
AG 89-1 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen
BD 378 Grigoleit: Neues Verzeichnis ostpreußischer Kirchenbücher
BD 391 Rose: Die Kirchenbücher der ev. Kirche Ostpreußens
AD 208-4 Emil Sehling: Die ev. Kirchenordnung des 16. Jahrhunderts
BD 349 Arnoldt: Kirchengeschichte, 1769
BD 430 Hubatsch: Geschichte der ev. Kirche in Preußen
AD 681 Gundermann/Iselin: Die ev. General Kirchen und Schulvisitation
BD 382 Notbohm: Das ev. Kirchen und Schulwesen
B 41-11, I Möller: Altpreußisches Pfarrerbuch (Verein f. F. in O. und Westpreußen)
BD 416 Verzeichnis aller ev. Kirchengemeinden Ostpreußens 1933
BI 29 Gollub: Masuren 
BI 20 Albert Zweck: Masurens Landes und Volkskunde, 1900
BA 16 Ambrassat: Die Provinz Ostpreußen
BD 195 Trautmann: Altpreußische Personennamen
BG 34 Gause:Neue Ortsnamen seit 1800
BG 2-2 Staszewski: Was waren unsere Vorfahren?
BD 628 Nesselmann: Der preußische Vokabelvorrat
BD 627 Johann Severin Vater: Die Sprache der alten Preußen
BE 50 A. Horn: die Verwaltung Ostpreußens 1525-1875
BC 32 Das Domänenwesen in Preußen 1525-1568
BE 65 Skalweit: Die ostpreußische Domänenverwaltung unter Friedrich Wilh. I.
BE 75 Uderstädt: Die ostpreußische Kammerverwaltung 1713-1756
BA 37-1 Der Regierungsbezirk Allenstein 1701-1918 (mit Bildern)
BA 37-3 Der Regierungsbezirk Königsberg 1701-1918 (mit Bildern)
BD 363 Hensel: die ev. Masuren in ihrer kirchlichen und nationalen Eigenart
BD 52 Töppen: Aberglaube aus Masuren
AB 2 Große Landtafel von Preußen
YB 2 Karten
SIG 80180 Richter: Beiträge und Quellen zum landwirtschaftlichen Schulwesen
AC 343-1 Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945
B 130 Krollmann: Der Deutsche Orden in Preußen
MF 52 D. H. Arnoldt: Kurzgefaßte Nachricht von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandenen Predigern, 1777
BE 122-29 Acta Prussia: Gundermann: Ostpreußische Kirchspielgründungen im
19. Jahrhundert
BD 101 Die Jubiläumskirchen in Ostpreußen (200 Jahre Königreich)
BC 115 Moszich: Kriegserlebnisse ostpreußischer Pfarrer
A 54 118 Kenkel: Schulen und Lehrer im Regierungsbezirk Königsberg um 1810
BD 400 Ernst Schienagel: Kriegsopfer der ev. Kirche
BD 398 Johannes Brehm: Entwicklung der ev. Volksschule
BG 130 Curt Kob: West- Masuren
BG 88 Witschell. Völkische Verhältnisse
BG 91 Witschell: Sprachzählung
BD 340 Hartknoch: Kirchenhistorie
BC 84 Monumenta Historiae Warmiensis
B 26 Literarische Gesellschaft Masovia 
BG 201 Ergebnisse der Volkszählung 1925
BD 386 Geelhaar: Das ev. Ostpreußische Pfarrhaus in Kriegsnöten ( Kl. Jerutten,
Passenheim)
BI 75 Hugo Bonk: Geschichte von Allenstein, Urkundenbuch 1
BI 423 Einwohner Neidenburg 
BI 437 Ortelsburg
BI 1013 Das Gräberfeld bei Moythienen, 1904 (Kreis Sensburg)
C 85 27 02 Pfarrerbuch
B 2 Altpreußische Monatsschrift
AC 130-16 Wappen
BC 39 Fischer, Erich: Stammliste des Grenadier Regiments König Friedrich der Große
(3. Ostpreußisches)
BR 206 Knabe, Gustav Georg: Aus der Geschichte der Ostpreußischen Yorck Jäger. Staatsbibliothek Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin
Sz 7472/60 Krahl: Das Kirchspiel Friedrichshof
Sz 4720 Nachweisung aller evangelischen Kirchen und Geistlichen in der Provinz 
Ostpreußen
S 4196a Mülverstedt: Eulenburgisches Urkundenbuch 2

 

Adressenverzeichnis:

Archiwum Panstwowe w Olsztynie, Archiv Allenstein, ul. Partysantow 18 (in der Nähe vom Bahnhof), Pl - 10 - 521 Olsztyn

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Archivstraße 12-14, 14195 Berlin

Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Abteilung Deutsche Zentralstelle für Genealogie, Schongauerstraße 1, 04329 Leipzig

Evangelisches Zentralarchiv / Kirchliches Archivzentrum, Bethaniendamm 29, 10997 Berlin, Tel. 030 - 2250450

Martin Opitz Bibliothek, Berliner Platz 5, 44623 Herne

Bischöfliches Zentralarchiv, St. Petersweg 11-13, 93047 Regensburg

Standesamt I, Rückertstraße 9, 10119 Berlin

Verlag Degener & Co, Nürnberger Straße 27, 91413 Neustadt-Aisch

C.A. Starke Verlag, Frankfurter Straße 51-53, 65549 Limburg


Mormonen

(Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)
Hauptstelle in Deutschland ist Frankfurt. Hier, wie auch wo anders, kann man telefonisch die nächstgelegene Forschungsstelle erfragen.

Berlin: Klingelhöfer Straße 24, 10785 Berlin, Tel. 030-2621089

Dortmund: Carl von Ossietzky Straße 5, 44225 Dortmund, Tel. 0231-718256

Dresden: Tiergartenstraße 40, 01219 Dresden, Tel. 0351-4715331

Frankfurt: Eckenheimer Landstraße 262-264, 60320 Frankfurt, Tel. 069-546005

Hamburg: Wartenau 20, 22089 Hamburg, 040-2504573

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Martin Jend betreut im Ramen der  GeAGNO (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg / Ortelsburg) eine "Historische Einwohner-Datenbank" der Kreise Ortelsburg und Neidenburg, aus der er Auskunft erteilt. 

Die GeAGNO wertet seit vielen Jahren Quellen aus deutschen und polnischen Archiven aus. Durch die Zusammenarbeit zahlreicher Familienforscher konnten im Laufe der Jahre nahezu sämtliche noch erhaltene Kirchenbuchteile zum Kreis Ortelsburg und zahlreiche weitere Quellen aus dem Staatsarchiv Allenstein, die in Deutschland nicht verfügbar sind, für die Familienforschung bearbeitet werden. Alle Ergebnisse der GeAGNO sind in zwei zentralen "Historischen Einwohner - Datenbanken" zusammengeführt, die allein für den Teil Kreis Ortelsburg mehr als 1 Million Datensätze enthalten. Die Historische Einwohner-Datenbank der GeAGNO kann insbesondere für den Familienforscher, der an einem "toten Punkt" angelangt ist, für seine weiteren Forschungen genutzt werden. 

                          Anfragen können gerichtet werden an den Datenbankverwalter der GeAGNO: 
                          Martin Jend
                          Tel.:  02236 -  3749473
                          
                          * E-Mail: m.jend"(at)"t-online.de 

* Zum Senden von E-Mails an die angegebene Adresse ersetzten Sie bitte "(at)" durch "@" 
 
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Michael Bulitta (Bonn) betreibt im Rahmen der  GeAGNO  (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg-Ortelsburg) eine Homepage. Diese Hompage ist eine wahre Fundgrube für den Ortelsburger Familienforscher. Sie enthält viele geschichtliche Daten über den Kreis  Ortelsburg.
Leider wird die Hompage schon seit langer Zeit nicht mehr aktualisiert. 
 
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Marc Plessa hat im Rahmen der Historischen Masurischen Vereinigung, http://www.historische-masurische-vereinigung.de
eine interessante Homepage für den Familienforscher eingerichtet, der im südlichen Ostpreußen nach seinen Vorfahren sucht. Er ist Herausgeber des Mitteilungsblattes  "DIE MASURISCHEN BIENE"

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Heide Allmendinger: DNA in der Familienforschung? Eine faszinierende Möglichkeit der Vorfahrenforschung.
Projekt für Ostpreussen: http://www.familytreedna.com/public/Ostpreussen_East_Prussia  



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Stand 14.09.2009